Nicht immer lässt es sich im Laufe des Lebens vermeiden, dass der eine oder andere Zahn vom Zahnarzt gezogen werden muss. Die Zahntechnik ist heute jedoch auch im ästhetischen Bereich so weit fortgeschritten, dass eine im wahrsten Sinne lückenlose Schließung keine Hürde mehr darstellt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um nach einer Behandlung wieder ein schönes und vor allem vollständiges Gebiss vorzeigen zu können.
Lückenlos schöne Zähne
Zahnlücken zu schließen ist leider immer mit einem sehr hohen finanziellen Aufwand verbunden. Es sollte daher im Vorfeld gemeinsam mit dem Zahnarzt ein genauer Kostenplan erstellt werden. So kann man sich bereits vor der Behandlung mit den anfallenden Kosten vertraut machen und eventuell eine Zahnzusatzversicherung abschließen, denn diese übernimmt die Kosten von Drittzähnen komplett und anteilig.
Implantologie: Ästhetisch anspruchsvolle Ergebnisse
Die dentale Implantologie ist eines der neusten Fachgebiete in der Zahnmedizin und besticht bei der Lückenschließung vor allem durch ein äußerst natürliches und ästhetisches Ergebnis. Das Zahnimplantat besteht unter anderem aus einer künstlichen Zahnwurzel. Diese wird direkt in den Kieferknochen eingepflanzt und ersetzt somit fehlende Zähne. Der Clou des Implantats ist, dass der Wurzelteil in der Lage ist, mit dem Knochen zu verwachsen und somit die gleiche Funktion einer echten Zahnwurzel erfüllt. An dieses Zahnimplantat schließt sich das Aufbauteil an, welches die äußerlich sichtbare Zahnkrone trägt. Diese Technik ist äußerst kompliziert und erfordert vor allem einen erfahrenen Zahnarzt. Häufig wird die Arbeit von einem Kiefer- und Mundchirurgen in einer entsprechenden Klinik übernommen. Dabei gibt es bundesweit verschiedene Kliniken, die eine dentale Implantologie anbieten: Hier gibt es Informationen zur Implantologie in Lüneburg.
Brücken und Prothesen
Die klassische und altbewährte Lösung sind festsitzende Brücken. Die Zähne rechts und links der Zahnlücke werden abgeschliffen und anschließend mit einer Ankerkrone überzogen. Das so genannte Brückenglied sitzt zwischen den Ankerkronen, es überspannt die Zahnlücke und macht sie somit so gut wie unsichtbar. Auch mehrere fehlende Zähne können mit dieser Methode überspannt werden, die Brücke sollte dabei nur anstatt aus Metallkeramik aus einer noch stabileren Hochleistungskeramik bestehen. Diese ist meist zahnfarben, damit sie nicht auffällt. Eine weitere Möglichkeit Zahnlücken zu schließen ist die herausnehmbare Teilprothese. Sie ist vor allem dann der ideale Zahnersatz, wenn für Brücken nicht mehr ausreichend Pfeilerzähne im Mund sind. Im Labor wird passgenau eine metallene Prothesenbasis angefertigt, welche an den Stellen der Zahnlücken Zähne aus Kunststoff oder Keramik enthält. Um einen stabilen Halt zu bekommen, wird die Teilprothese mit einem Bügel ausgestattet, welcher unter der Zunge oder am Gaumen verläuft. Solche Prothesen kommen jedoch meistens erst in Fällen von altersbedingtem Zahnausfall zum Einsatz.
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