Arterielle Hypertonie – Bluthochdruck behandeln

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1. Aug 2011

Arterielle Hypertonie ist eher als Bluthochdruck bekannt und kann in Deutschland durchaus als sogenannte Volkskrankheit bezeichnet werden. Viele Menschen leiden an dieser Krankheit, die häufig behandelt werden muss.

Typische Symptome von Arterieller Hypertonie sind Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nasenbluten, Übelkeit und Sehstörungen sowie Kurzatmigkeit. Unbehandelter Bluthochdruck geht häufig einher mit einer dauerhaften Schädigung der Organe. In Deutschland leidet rund die Hälfte der Bevölkerung zwischen 18 und 79 Jahren an dieser Krankheit.

Werte für Arterielle Hypertonie

Der systolische Wert des Blutdrucks sollte zwischen 120 und 129 mmHg liegen, während der diastolische Wert zwischen 80 und 84 mmHg liegen sollte. Der systolische Wert entsteht während der Anspannungsphase des Herzens, der diastolische in der Entspannungs- und Füllungsphase. Ab einem Wert von 140/90 mmHg (sprich 140 zu 90) kann man von einem erhöhten Blutdruck ausgehen, doch schon ein leicht erhöhter Blutdruck von 130/85 mmHg kann Schäden verursachen. Ob die Arterielle Hypertonie medikamentös behandelt werden muss, hängt häufig mit anderen Erkrankungen wie Diabetes oder dem Metabolischem Syndrom zusammen. Dabei sollte dringend mit einem Arzt abgeklärt werden, wie hoch das Risiko für einen Herzinfarkt ist.

Arterielle Hypertonie: Regelmäßige Kontrollen wichtig!

Es empfiehlt sich, den Blutdruck regelmäßig zu messen beziehungsweise messen zu lassen. Ohne andere Erkrankungen ist ein Blutdruck, der bei wiederholten Messungen einen Wert von 140/90 mmHg überschreitet, behandlungsbedürftig. Die genauen Gründe für die Arterielle Hypertonie sind häufig nicht abzuklären, dennoch gibt es einige Faktoren, die eine solche Erkrankung begünstigen. Dazu zählen genetische Dispositionen in der Familie, wenig Bewegung und viel Stress, ein hoher Konsum von Salz sowie Alkohol und Nikotin. Auch Menschen mit Übergewicht, erhöhtem Cholesterinspiegel und einer Typ 2-Diabetes neigen zu Bluthochdruck. Bei der sogenannten sekundären Hypertonie ist der hohe Blutdruck die Folge einer anderen Erkrankung, wie beispielsweise dem Cushing Syndrom oder einer Gefäßerkrankung.

Behandlung von Bluthochdruck

Die Behandlung von Bluthochdruck kann auf vielerlei Art und Weise erfolgen. Zum einen kann der Lebensstil umgestellt werden. Bei Übergewicht sollte eine Gewichtsreduktion in Kombination mit regelmäßiger sportlicher Betätigung erfolgen. Der Salzgehalt in der aufgenommenen Nahrung sollte reduziert werden. Ein Verzicht auf Alkohol und Nikotin ist ebenso sehr wichtig. Sollte die Veränderung des Lebensstils nicht genügen, muss eine medikamentöse Behandlung mit einem Arzt abgesprochen werden. Die Dosierung der Medikamente ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und von unzähligen Faktoren wie Vorerkrankungen und Alter abhängig. Diese Therapie wird meist ein Leben lang durchgeführt und sollte niemals ohne Absprache mit dem Arzt abgesetzt werden, da es sonst zu erheblichen Blutdruckkrisen kommen kann.

Medikamentöse Behandlung

Wichtig ist es zu beachten, dass eine medikamentöse Behandlung eine erhebliche Umstellung für den Körper darstellt. In der Anfangsphase kann es so zu Abgeschlagenheit und Müdigkeit kommen. Der Organismus gewöhnt sich jedoch schnell an die Medikamente. Eine Arterielle Hypertonie wird häufig erst sehr spät erkannt, zumeist erst wenn es bereits zu einer Schädigung der Arterien und Organe gekommen ist. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Überprüfung der Werte sehr wichtig. Bluthochdruck ist sehr gut medikamentös zu behandeln, kann jedoch zu schweren Langzeitfolgen führen, die vermieden werden sollten.

Arterielle Hypertonie – Bluthochdruck behandeln

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